Schwärzkümmelöl hilft bei Migräne, Asthma und Schwindel

Schwärzkümmelöl hilft bei Migräne, Asthma und Schwindel

Ramona B. wohnt am Rande des Teufelsmoors bei Bremen und leidet seit Jahren unter heftiger Migräne. Ihrer Nachbarin Grete W. macht ein Asthmaleiden zu schaffen. Und ihr gemeinsamer Bekannter Werner T. wird immer wieder von unerklärlichen Schwindelanfällen geplagt. Ramona B. ist Gärtnerin, Grete W. bläst Posaune in einem Orchester und Werner T. ist Maler und Kunstdozent. Alle drei sind durch die Beschwerden in ihrem Wirkungskreis eingeschränkt. Gemeinsam haben sie deshalb das Internet nach alternativen Wegen durchstöbert, die sie von ihren Leiden befreien und bisherige Kortisontherapien überflüssig machen sollten.

Aufatmen durch Schwarzkümmelöl

Und tatsächlich, seit einiger Zeit atmen sie regelrecht auf. Sie haben Schwarzkümmel, das Heilmittel des Propheten, das ägyptische Schwarzkümmelöl für sich entdeckt und durch regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden erfahren dürfen. Sie nehmen das Öl des ägyptischen Schwarzkümmels in Kapseln ein. Inzwischen schwören Sie auf ihre regelmäßige Dosis.

Aber wie kommt das, dass ein pflanzliches Heilmittel bei allen drei Beschwerden helfen kann? Die Wirksamkeit des Schwarzkümmelöls ist zwar durch viele Anwender seit Jahrzehnten weltweit bestätigt und auch durch eine Reihe von Studien nachgewiesen. Aber der Wiederentdecker des Schwarzkümmels und des Schwarzkümmelöls für Heilzwecke in unseren Breiten, der Münchner Arzt und Immunologe Dr. Peter Schleicher kann auch erklären, woher die Wirksamkeit dieser Naturarznei rührt:

„Die im Schwarzkümmelöl enthaltenen essentiellen Fettsäuren greifen in den Fettstoffwechsel ein und bewirken die Bildung von Arachidonsäure, die zu einer Immunausgleichsreaktion führt. In 85 Prozent der getesteten Fälle war eine Behandlung mit diesem völlig schadfreien Nahrungsergänzungsmittel erfolgreich.“

Schwarzkümmelöl hilft bei Asthma und Migräne aber auch bei Gelenk- und Muskelschmerzen

Erkrankungen wie Asthma, Migräne, verstopfte Nase, Ekzeme, Gelenk- und Muskelbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne und auch Schwindel können, ebenso wie Übelkeit, Magen- Darmprobleme und Kreislaufbeschwerden Folgen einer allergischen Reaktion sein. Daher können die antiallergisch wirkenden Inhaltsstoffe  des Schwarzkümmels und Schwarzkümmelöls auch bei derart vielfältigen Leiden eine Hilfe sein.

Schwarzkümmelöl hat viele WirkungenSchwarzkümmelöl und seine Wirkungen sind seit Jahrhunderten bekannt

Wie Schwarzkümmelöl wirkt

Schleicher hat - zusammen mit dem ägyptischen Arzt Mohammed Saleh und unter der Autorschaft von Medizin-Welt-Herausgeber Hans Wagner  - im Jahr 1996 das erste Schwarzkümmel-Heilbuch auf den deutschen Markt gebracht. Die von ihm angeführte Arachidonsäure wirkt sich besonders günstig in einer Therapie gegen Allergien aus. Bei allergischem Asthma und allergischem Kopfschmerz bzw. Migräne und unerklärlichem Schwindel werden deshalb Anwendungen mit Schwarzkümmelöl in der Praxis von Dr. Schleicher immer wieder erfolgreich angewandt.

Schwarzkümmelöl und Schwarzkümmel waren vor 20 Jahren Gegenstand des ersten Buches zum Thema in DeutschlandSchwarzkümmelöl und Schwarzkümmel waren vor 20 Jahren Gegenstand des ersten Buches zum Thema in Deutschland

 

Was im Körper bei Allergien passiert

Unser Organismus kommt ständig in Kontakt mit Fremdstoffen, die er normalerweise bekämpfen und ausschleusen muss, erläutert Dr. Schleicher. „Nach dem Erstkontakt bildet er Antikörper gegen den Eindringling. Ist aber die Immunlage gestört (beispielsweise durch Gifte oder Schlackenstoffe überlastet) werden Fehlreaktionen des Abwehrsystems eingeleitet und falsche Antikörper produziert. Plötzlich werden harmlose Stoffe wie Blütenpollen, Nahrungsinhaltsstoffe oder Hausstaub bekämpft – es entwickelt sich die Allergie.“

Der Immunologe weiß: „An der allergischen Reaktion sind die sogenannten Mastzellen beteiligt. Diese Spezialzellen finden sich im Bindegewebe. Die gebildeten Antikörper verbinden sich nach der Berührung mit einem Schadstoff an der Oberfläche mit der Mastzelle. Diese schüttet nun Botenstoffe wie Histamin, Serotonin und Prostaglandin aus, die unter anderem als Signalstoffe für Abwehrzellen des Immunsystems dienen. Aber diese Stoffe bewirken auch eine Erweiterung der feinsten Blutgefäße und eine Steigerung der Stoffwechselvorgänge im Gewebe. Auf diese Weise wird unter anderem eine entzündliche Reaktion eingeleitet. Es wird auch vermehrt Schleim auf der Schleimhaut produziert, der Blutdruck fällt ab, die Schleimhaut schwillt an, und es entwickeln sich die Symptome einer Allergie, die von laufender Nase bis hin zum schweren Asthma reichen können. Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Arten von allergischen Reaktionen, zu denen auch Juckreiz, Neurodermitis, Schwellungen an Gelenken, Durchfälle, Verstopfungen, Blähungen und andauernde Müdigkeit oder Schwindelanfälle gehören können.“

Schwarzkümmelöl stärkt die Köerpereigene Abwehr

Die vielseitige Anwendbarkeit von Schwarzkümmel und Schwazrkümmelöl beruht demnach darauf, dass seine Inhaltsstoffe die körpereigene Abwehr harmonisieren, stabilisieren und stärken. So kommt es, dass der Schwarzkümmel und sein Öl so viele Beschwerden heilen oder lindern, die auf Störungen des Immunsystems zurückgehen. Das Schwarzkümmelöl deswegen als Wundermittel zu bezeichnen wäre sicher übertrieben. Unbestritten ist aber, dass Schwarzkümmelöl oft erstaunliche Heilwirkungen entfaltet.

Schwarzkümmel ist eine Heilpflanze mit uralter Tradition

Der Schwarzkümmel (Nigella sativa) stammt ursprünglich aus Kleinasien und wird heute in Nordafrika, Vorderasien und Südosteuropa angebaut. Zu den wichtigsten Produktionsländern für Schwarzkümmelöl gehören Ägypten, Indien, Pakistan, Iran, Irak und die Türkei. Das trocken-heiße Klima und der sandige Boden dieser Länder bieten der Schwarzkümmelpflanze die idealen Wachstumsvoraussetzungen. Der ägyptische Schwarzkümmel, der für Heilzwecke am besten geeignet ist, wird inmitten der Arabischen Wüste in ausgedehnten Oasen angebaut.

Seit Jahrhunderten ist Schwazrkümmelöl bekannt

Menschen vergangener Jahrhunderte nutzten Schwarzkümmelöl als Küchengewürz und als kosmetisches Mittel für gesunde und schöne Haut. Nicht umsonst heißt es, Kleopatra hatte ihre Schönheit dem Schwarzkümmelöl zu verdanken.  

Der Prophet Mohammed schätzte Schwarzkümmel so sehr, dass er ihm in seinem berühmten Buch „Hadith“ ein Denkmal setzte. Er schrieb: „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit – außer den Tod.“ Auch in Europa war Schwarzkümmel als Heil- und Gewürzpflanze einst sehr geschätzt. Die zunehmende Verbreitung von chemischen Arzneimitteln aus der Pharmaindustrie hat das alte Wissen und die Pflanze verdrängt. Seit dem18. Jahrhundert geriet der Schwarzkümmel in Vergessenheit und schmückte lange Zeit nur noch als Zierpflanze unsere heimischen Gärten. Erst als Ärzte wie Dr. Peter Schleicher begonnen haben, die Heilwirkungen zu erforschen, bekam das Heilkraut wieder eine Chance. Und seither wird vor allem Schwarzkümmelöl von vielen Ärzten und Heilpraktikern mit großem Erfolg wieder in ihre Medikation aufgenommen.

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