Warum nimmt man zu, wenn man mit dem Rauchen aufhört?

Rauchen kommt immer mehr aus der Mode. Der Gesetzgeber verbietet es in öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Flugzeugen. Viele fragen sich, ob sie durch das Aufhören an Gewicht zulegen. Und tatsächlich ist es nicht selten so, dass ehemalige Raucher plötzlich Pfunde ansammeln, die sie vorher nicht gekannt hatten. Hier eine Erklärung für diesen Vorgang: Durch das Rauchen wird der Stoffwechsel verändert. Die Tabakinhaltstoffe bewirken u. a., dass die Körperzellen nicht so schnell auf Insulin ansprechen (Insulinresistenz). Die Insulinwirkung wird dadurch verlangsamt und nur noch beschränkt zur Herstellung von körpereigenem Fett stimuliert. Der vorangegangene Zigarettenkonsum hatte außerdem die Herzfrequenz, sowie die Darmtätigkeit beschleunigt und den Blutdruck erhöht. Dadurch war der Energieverbrauch gesteigert. Bei Nichtmehrrauchern fällt er wieder auf ein normales Niveau zurück. Dadurch werden Nährstoffe anders und intensiver ausgewertet, was sich bei manchen, die ihr bisheriges Essverhalten nicht bewusst ändern, in einer Gewichtszunahme niederschlägt.

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