Champignons aufwärmen ist nicht gefährlich

Champignons aufwärmen ist nicht gefährlich

Champignons aufwärmen ist nicht so gefährlich wie behauptet

Heutzutage kann man Champignons aufwärmen. Der Rat, es nicht zu tun, ist veraltet. Da Champignons im Wesentlichen aus Wasser und relativ viel Eiweiß bestehen, sind sie zwar leicht verderblich, und aus den Abbauprodukten des Eiweißes können sich giftige Stoffe bilden. Das Risiko des Verderbens, also des "Schlechtwerdens" von Champignons wird aber durch die Aufbewahrung im Kühlschrank ausgeschaltet.

Als es noch keine geeigneten Kühlmöglichkeiten gab, konnte die Verderblichkeit von Champignongs hingegen ein Problem werden. Das gilt im Übrigen auch schon vor der Zubereitung, denn der rohe Champignon verdirbt nicht langsamer als ein zubereitetes Gericht aus Champignons.

Kann man Rest von Gerichten aus Champignons aufwärmen?

Durch die Möglichkeit, das Gericht im Kühlschrank aufzubewahren, kann man Reste von Gerichten aus Champignons ohne weiteres aufwärmen, sofern sie nach der ersten Mahlzeit möglichst bald im Kühlschrank gelagert wurden. Aus Sicherheitsgründen wird allerdings meist empfohlen, die Pilze nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufzuheben und sie beim Aufwärmen zum Kochen zu bringen.

Wilde Pilze sind gefährlicher als Champignons

Etwas empfindlicher sind Gerichte aus Wildpilzen. Sie weisen häufig eine höhere Schimmel- und Keimbelastung auf als Zucht- und Dosenpilze. Aber über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt, kann man auch solche Schmankerl ohne Gefahr noch einmal aufwärmen

Menschen mit einer Unverträglichkeit von Histamin sollten generell keine Champignons aufwärmen

Menschen, die unter einer Histaminose leiden (Unverträglichkeit des Gewebshormons Histamin), sollten allerdings generell keine Lebensmittel, Pilze oder Champignons aufwärmen. Champignons sind zum Beispiel ohnehin dafür bekannt, dass sie Histamine freisetzen. Durch das Aufwärmen von Champignons kann dieser Effekt noch verstärkt werden.

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