Bei Reizdarmsyndrom können Flohsamen helfen

Flohsamen helfen gegen Beschwerden des Reizdarmsyndroms bei Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall.

Das Reizdarmsyndrom ist weit verbreitet

Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe im Unterleib, dazu Verstopfung und Durchfall – das sind typische Beschwerden eines Reizdarmsyndroms. Der Reizdarm tritt meistens zum ersten Mal zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr in Erscheinung.

Jeder Fünfte erkrankt am Reizdarmsyndrom

In Deutschland erkrankt jeder fünfte Erwachsene am Reizdarmsyndrim. Frauen sind vom Reizdarm zwei- bis dreimal so häufig betroffen wie Männer. Von Fachärzten wird empfohlen, bei Reizdarm reichlich Mineralwasser zu trinken, Speisen und Getränke zu meiden, die zu Blähungen führen (Kohl, Zwiebeln) und auf starke Gewürze, Kaffee, Alkohol, Nikotin zu verzichten. Außerdem raten Ernährungsexperten vom Reizdarmsyndrom Betroffenen, über den Tag verteilt nur kleine Portionen zu essen.

Flohsamen und andere lockere Ballaststoffe helfen bei Reizdarmsyndrom

Hilfreich bei Reizdarm sind lockere Ballaststoffe, wie beispielsweise Flohsamen, lateinische Bezeichnung Plantago psyllium oder Plantago indica. Flohsamen sind Samen von Wegerich-Gewächsen, die im Mittelmeerraum und in Indien beheimatet sind.

Flohsamen sorgen für eine natürliche Darmregulierung

Flohsamen sorgen für eine natürliche Darmregulierung. Wichtig sind die Quellstoffe der Flohsamen, mit dem sie das Darmvolumen vergrößern, ohne zu blähen und ohne ins Gewicht fallende Kalorien.

Fertige Präparate aus Flohsamen zur Anwendung bei Reizdarm gibt es in Apotheken. Flohsamen werden in Wasser gelöst mehrmals täglich getrunken.

Flohsamen können auch bei Beschwerden durch Verstopfung, bei Hämorrhoiden oder Analfissuren angewendet werden.

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