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MEDIZIN-WELT SPEZIAL

Meditation steigert positive Emotionen

16.06.2009

MEDIZIN-WELT -- „Wer häufig meditiert, vergrößert damit Regionen des Gehirns, die für die Emotionen zuständig sind. Er erlangt die herausragende Fähigkeit, positive Emotionen besonders zu pflegen, emotionell stabil zu bleiben und sich aufmerksam zu verhalten“. Zu diesem Ergebnis kommen einer Meldung der Agentur pte zufolge Forscher der Universität von Kalifornien (Studienleiterin Elieen Luders) durch spezielle Hirnuntersuchungen von Menschen, die häufig meditieren. Meditation steigert demnach nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern verleiht auch Gelassenheit.

Meditation vergrößert das Gehirn

Die Wissenschaftler untersuchten 44 Menschen, wobei die Hälfte der Probanden bereits über Jahre täglich meditierte. Für ihre Forschungen wandten sie eine hochauflösende, dreidimensionale Form der Magnetresonanztomografie an. Sichtbar wurde dabei, dass Menschen, die häufig meditieren, deutlich größere Volumina der Gehirnregionen Hippokampus, orbitofrontaler Kortex, rechter Thalamus und obere Schläflappenwindung besitzen. Alle diese Gehirnregionen sind für die Steuerung emotionaler Prozesse und der Persönlichkeitsentwicklung verantwortlich.

Was meditative Musik bewirkt

Meditation ist abgeleitet vom lateinischen „medius“, das heißt „die Mitte“. Meditation bedeutet daher in etwa sich „zur Mitte ausrichten“. Es ist eine spirituelle Praxis und gilt auch als bewusstseinserweiternde Übung. Die Meditation kennt viele Hilfsmittel, um den Zustand von Ausgeglichenheit und höherer Konzentration zu erreichen. Durch spirituelle, meditative Musik bewirkt zum Beispiel der Komponist Alexander Sojnikow in eindrucksvoller Weise eine „Gesundung durch Harmonie“, „Gesundung durch Liebe“ und „Gesundung durch geistige Reinigung“. Die von ihm komponierte Reihe ist betitelt mit „Strahlen der Seele“. Das Leitmotiv wird von uralten Instrumenten der kaukasischen Völker getragen.“

Die Spiritualität meditativer Musik

Die Spiritualität der musikalischen Werke von Alexander Sojnikow, die aus den meditativen Klangwelten Eurasiens kommen, wird verstärkt durch eine biogenetische Aufladung des Heilers Jewgeni Awerbuch. Zu diesem aus der Ukraine stammenden Mann mit seinen magischen Fähigkeiten strömen Menschen aus ganz Europa. Auch von anderen Kontinenten reisen sie in seine Naturheilpraxis ins hessische Groß-Gerau. Dort, am Institut für Biogenetik, werden die CDs aus der Reihe „Strahlen der Seele“ besprochen.

Die Hörer der Werke des Komponisten Sojnikow und des Heilers Awerbuch sind vor allem angetan von den „wunderbar harmonischen Melodien“, bei denen man „die bioenergetische Schwingung schon bei den ersten Takten“ spüre. Sie würden dazu einladen, „sich in der Musik versinken zu lassen“. Die Klänge sollen „Sehnsucht nach Leichtigkeit und Freiheit“ wecken und „das Mutige in einem stärken“. Letztlich würden sie ein Gefühl des „tiefen Friedens“ und „der Harmonie“ auslösen.

Eurasische Spiritualität aus der Eiszeithöhle

Menschen haben offenbar schon in frühesten Entwicklungsstufen die positiven Auswirkungen von Spiritualität und Meditation auf ihre Gefühlswelt erkannt und gepflegt. Bei Ausgrabungen auf der Schwäbischen Alb wurden Musikinstrumente und kultische Figuren gefunden, die bis zu 40.000 Jahre alt sind. Schon in den Eiszeithöhlen wurde offensichtlich meditiert, gesungen und getanzt. Dabei dürfte es sich um schamanistische Riten gehandelt haben. Das sind die frühesten bekannten religiösen Formen. Die „Buchreligionen“ waren noch längst nicht erfunden. Es vergingen noch 40.000 Jahre, ehe das Alte Testament, buddhistische Schriften oder gar der Koran etc. auftauchten.

„Schamanen versuchten in Trance Transzendenz zu erreichen und sich auch im Jenseits für die Belange der Menschen einzusetzen. Es ist denkbar, dass sie dabei auch um Fruchtbarkeit oder um glückende Geburten baten“, so der Archäologe Conard, der die Ausgrabungen leitet. Bei der kürzlich entdeckten „Venus von Schelklingen“ ist zudem unverkennbar, dass die Sexualität bei den spirituellen Übungen ebenfalls „eine große Rolle spielt“. Das sei Conard zufolge durch die Überbetonung weiblicher Geschlechtsattribute wie Brüsten und Vulva „offensichtlich“. Die Verbindung zu einem Fruchtbarkeitskult liegt nach seinen Worten sehr nahe.

Die Menschen der Steinzeit wussten noch nichts von Emotionszentren im Gehirn und von der geheimnisvollen grauen Substanz, die nach den kalifornischen Untersuchungen bei der Meditation zunimmt und eine bewusstseinserweiternde, emotionale Wirkung hervorbringt. Aber sie haben mit ihren spirituellen und meditativen Riten instinktiv das Richtige getan und in den unendlichen Nächten der Eiszeit ihre Gefühlswelt durch sie bereichert und vor Verrohung und Verzweiflung geschützt.

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Weitere Quellen: Eurasisches Magazin 10-08 „Eurasische Spiritualität – vom Heidenpfad zum Heidenschwanz“: http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20081006. Medizin-Welt 03-09 „Suche die Nacht auf“: http://www.medizin-welt.info/aktuell/aktuell.asp?newsID=149. Medizin-Welt 01-09 „Heilende Blicke“: http://www.medizin-Welt.info/aktuell/aktuell.asp?newsID=148. Eurasisches Magazin „Eurasische Spiritualität - Geomantik-Art aus der Eiszeithöhle“: http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20090613.
Wertvolle Informationen zum Thema finden Sie auch unter http://www.starkesleben.de. Dorthin gelangen Sie auch über http://www.geomantikart.de.


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