Urinfarbe weist auf Krankheiten hin

Urinfarbe weist auf Krankheiten hin

An Urinfarbe und Zusammensetzung des Urins lassen sich fast alle Krankheiten erkennen

Farbe und Zusammensetzung des Urins sind wie eine Art Visitenkarte des Organismus.  Aus ihr lassen sich fast alle Krankheiten des menschlichen Körpers ablesen.

Und auch wenn der Vergleich auf den ersten Blick weit hergeholt erscheint: es ist durchaus vergleichbar mit Farbe, Geruch und Zusammensetzung der Abgase, die der Motor unseres Autos abgibt.  Daraus lesen Fachleute ziemlich genau ab, was sich in seinem Inneren abspielt und wie es um die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Maschine bestellt ist.

Harnuntersuchungen zeigen Krankheiten auf, bevor klare Symptome erkennbar sind

Harnuntersuchungen bei uns Menschen können Krankheiten aufzeigen, schon ehe sich diese an klaren Symptomen diagnostizieren lassen. Die Abbauprodukte im Urin zeigen an, welche biochemischen Vorgänge sich im Körper abspielen. Sogar die Urinfarbe allein kann schon einen gewissen Aufschluss geben: Farblos, hell gelblich bis zu einem transparenten (nicht milchigen) Gelbton sind normale Urinfärbungen.  Je kräftiger, je dunkler der Gelbton wird, bis hin zu Ockerfarben, umso stärker ist er konzentriert. Das deutet auf Flüssigkeitsmangel hin, kann aber auch ein Krankheitszeichen der Leber sein.

Rötliche Verfärbungen des Urins, wenn sie nicht von Heidelbeer-, Rote Beete-Konsum o.ä. herrühren, können durch Blutausscheidungen verursacht sein, z.B. infolge von Nierensteinen. Braunfärbung des Urins und übler Geruch sind echte Alarmzeichen.

Auch Menge und Häufigkeit der Urinausscheidung können viel über den Zustand des Organismus aussagen. Normal ist eine Harnmenge von 1,5 bis 2 Litern. Regelrechte Harnfluten oder Harntröpfeln, ständiger Harndrang oder Harnverhaltung können Krankheitszeichen sein.

Lesen Sie unser ausführliches Dossier: Was Harndrang, Urinfarbe, Harnflut und Harnverhaltung über die Gesundheit aussagen.

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